Luftgekühlte Grüße aus Mexiko

Luftgekühlte Grüße aus Mexiko

Spät aber doch ein Überblick über die Vielfalt der luftgekühlten Verkehrsteilnehmer in Mexiko. Bitte die Qualität einiger Fotos zu entschuldigen, aber nicht alle Fahrzeuge waren leicht zu fotografieren, bzw. manche konnte ich leider gar nicht bildlich festhalten.

Fangen wir bei dem berühmtesten Vertreter an, dem “Vocho” (gesprochen [botscho]), wie der Käfer in Mexiko genannt wird. Ich möchte gleich vorausschicken, im Originalzustand befinden sich so gut wie keine mehr. Den Anfang macht der Älteste, der mir vor die Linse gekrabbelt ist.

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Leider gibt es in Mexiko ziemlich viele Fahrzeuge, die schon einige Feindkontakte über sich ergehen lassen mussten.

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Machen wir mit den getunten bzw. komplett umgebauten Varianten weiter. Ein beliebtes Mittel, um seinem Fahrzeug eine andere Optik zu verpassen sind größere Felgen, manchmal müssen es sogar bis zu 20” sein.

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Oder das Ersetzen der Stoßstangen durch sogenannte T-Bars.

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Auch bei der Lackierung und den Anbauteilen wird individualisiert. Naja, über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten.

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Und dann wären da noch einige Exoten bzw. Totalumbauten.

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Weiter mit dem Typ 2 und in diesem Fall sogar ein T1.

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Und diversen T2, die noch genutzt werden, wofür sie damals eigentlich gedacht waren => als Transporter.

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Natürlich gibt es auch hier Exemplare, denen der Zahn der Zeit, andere Verkehrsteilnehmer und Gegenstände/Hindernisse bzw. die Reparaturversuche der Besitzer arg zugesetzt haben (man beachte die hintere Seitenwand).

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Natürlich gibt es auch VW 181 “Kübel”…

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… Karmann Ghia (leider ohne Bild) und eine Entwicklung von VW Brasilien, den sogenannten VW Brasília. Optisch ähnlich dem 411/412, hat dieser aber keine selbstragende Karosserie, sondern wurde auf einer modifizierten Käfer-Bodengruppe gebaut.

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Was wäre Mexiko ohne die berühmten Käfer-Taxis, erkennbar an der Lackierung (in diversen Städten unterschiedlich) und dem fehlenden Beifahrersitz, der die Zugänglichkeit in den Zweitürer erheblich erschwert hätte.

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Da die Regierung die Sicherheit dieser zweitürigen Limousinen anzweifelt und in Zukunft nur mehr viertürige Fahrzeuge als Taxi zulassen möchte, wird ein Wahrzeichen Mexikos bald der Vergangenheit angehören, welches höchstens noch für private Zwecke eingesetzt wird.

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Wie es dem großen Bruder ergehen wird ist fraglich. Immerhin hat dieser, zumindest in den meisten Fällen, mindestens drei Türen.

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Zum Schluss noch ein paar Accessoires …

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… und ein Opel. Warum? Weil dieser die Vorderachse eines Käfers oder ähnlichem verbaut hat. Warum? Keine Ahnung.

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